Über Johannes

Gründer, Betreiber und Obergeek von reModding.de.

Postfach 555, 1008 Wien = /dev/null

Massensendungen gibt es nicht nur in Deutschland, auch der Österreicher wird mit nerviger Werbepost geplagt. Wenn nun jeder die Werbepost einfach nicht annehmen und zurück zum Absender senden würde, wäre ein Chaos vorprogrammiert.

Aus diesem Grund stellt die Österreichische Post ein Postfach der besonderen Art bereit: Briefe, die an “Postfach 555, 1008 Wien” adressiert sind, landen in einem überdimensionalen Shredder, eine Art Schwarzes Loch, beheimatet im nächsten Verteilerzentrum. Oder wie der Geek sagen würde: Sie landen in /dev/null.

Sendungen mit dem Vermerk “Retouren an Postfach 555, 1008 Wien” landen also nicht mehr beim Absender, sondern werden im nächsten Verteilerzentrum kommentarlos vernichtet. Da hilft auch keine Beilage mit der Bitte, den genervten Empfänger von der nächsten Werbeserie auszunehmen – vielleicht aber, die Post in einen neutralen Brief zu packen und mit “Port zahlt Empfänger” zurück an den wirklichen Absender zu schicken…

Quellen: Wikipedia und wien.orf.at

VLC-Player 2.0 ist fertig

Es gibt einfach keine bessere, plattformunabhängige Abspielsoftware als den VideoLAN media player. Seit gestern Abend ist dieser nun nach kurzer RC-Phase in Version 2.0 erschienen.

Hier geht es zum Download!

 

Die wichtigsten Upgrades in aller Kürze

  • Bessere Unterstützung von Mehrkern-CPUs und GPU
  • Mehr unterstützte Dateiformate und Codecs
  • Neue Rendering-Pipeline für Videowiedergabe und Filter
  • Experimenteller BluRay-Support
  • Überarbeitete (Web)oberfläche

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Virtueller KVM-Switch mit Synergy

Geeks aufgepasst: Stehen bei Euch auch mehrere Rechner unter dem Schreibtisch, Note- und Netbooks auf dem Schreibtisch und teilen sich die letzten gefühlt zehn Quadratzentimeter mehrere Tastaturen und Mäuse für jede einzelne Kiste? Redundanz ist super, aber in diesem Fall ein platzmäßiges Chaos! Ein KVM-Switch muss ins Haus. Gefällt Euch nicht, habt Ihr schon oder geht hardwaretechnisch in Eurem Fall nicht? Dann checkt doch mal den virtuellen Tastatur- und Maus-Switch Synergy.

Synergy ist eine freie Software, die es Euch ermöglicht, mit einer Tastatur und einer Maus mehrere PCs anzusprechen. Dabei muss nicht noch extra ein Switch dazwischengesteckt werden – denn Synergy läuft als Server auf dem Gerät, an dem die Lieblingstastatur und -maus angesteckt wurde, und als Client auf beliebigen weiteren Kisten. Dabei ist es egal, ob Windows, Linux oder Mac – Synergy läuft fast überall und auch auf mehr als zwei Geräten.

Im Server wird konfiguriert, wo die einzelnen Displays stehen. Im Client muss dann nur noch die Adresse des Servers im Netzwerk angegeben werden, und schon geht es los.

Modernes Web-Development mit Ruby on Rails

Seit mittlerweile sechs Jahren interessiere ich mich nun schon für Webentwicklung, angefangen hat alles bei PHP: Ich hatte mich damals mit Onlinetutorials und Literatur eingedeckt und konnte nach wenigen Stunden meine ersten Echos auf der Subdomain eines bekannten Freehosters bewundern. Mein erstes kleines Projekt war eine – zugegeben recht primitive – Linkliste für diesen Hoster. Leute konnten sich anmelden, erhielten einen persönlichen Link, setzten diesen Link auf ihre Website und Besucher konnten mithilfe dessen auf meiner Linkliste diese Websites bewerten. Je besser das Feedback, desto schneller stieg die Platzierung in der Topliste.

Nun, 2012, ist Zeit für Neues. Oft schwirren mir viele krasse Ideen im Kopf herum, was man denn noch programmieren könnte (vielleicht auch sollte), aber leider enden alle Ideen oft beim Konzept – denn alleine sind sie meistens nicht zu stemmen. Aus diesem Grund muss etwas Neues her, etwas, das auch kleinen Teams ermöglicht, in kurzer Zeit umfangreiche und nachhaltige Projekte zu starten. Etwas wie Ruby on Rails. Weiterlesen

CES vor 30 Jahren: Vorstellung des “Brotkasten” C64

Januar 1982, Las Vegas: Auf der Winter Consumer Electronics Show wird ein Computer für zu Hause mit 8 Bit und 64 KB Arbeitsspeicher vorgestellt: Der “Brotkasten” Commodore 64. Schätzungen zufolge bewegen sich die Verkaufszahlen bei mehr als 12,5 Millionen Exemplaren – denn der C64 war der erste PC mit erschwinglichem Preis, der ganze Generationen von Jugendlichen prägte. Dabei hatte dieser nicht einmal interne Massenspeichermedien, alle Programme mussten von externen Laufwerken geladen werden. 1994 wurde schließlich die Produktion eingestellt.

Bild: Bill Bertram (CC)