Heute ist Anti SOPA Blackout Day! Hier ein paar Impressionen:
Archiv des Autors: Johannes
CES vor 30 Jahren: Vorstellung des “Brotkasten” C64
Januar 1982, Las Vegas: Auf der Winter Consumer Electronics Show wird ein Computer für zu Hause mit 8 Bit und 64 KB Arbeitsspeicher vorgestellt: Der “Brotkasten” Commodore 64. Schätzungen zufolge bewegen sich die Verkaufszahlen bei mehr als 12,5 Millionen Exemplaren – denn der C64 war der erste PC mit erschwinglichem Preis, der ganze Generationen von Jugendlichen prägte. Dabei hatte dieser nicht einmal interne Massenspeichermedien, alle Programme mussten von externen Laufwerken geladen werden. 1994 wurde schließlich die Produktion eingestellt.
Bild: Bill Bertram (CC)
CES: Samsung Smart Window
Ein Fernsehgerät mit Touchscreen, das somanche Eigenschaften eines Fensters hat und sich so anfühlt, wie als würde man die Apps vor einer Glasscheibe bedienen. Okay, tut man genau genommen auch, aber bei so einem Anblick kann sogar Windows einpacken!
Free Rebooting: The Restart Page
Schonmal einen Windows 3.1-PC neu gestartet? Bei mir zumindest kommt dabei Nostalgiefeeling auf. Oder wie sah der alte Bootscreen von AmigaDOS aus? Oder OS II? Zugegeben, Computer beim Herunterfahren und Starten zuzusehen ist langweilig. Aber die Idee hinter The Restart Page ist genial!
3 Jahre reModding.de – Eine kleine Abrechnung
reModding.de in Blog-Form gibt es jetzt mittlerweile schon seit satten drei Jahren. Für manche möge es kein langer Zeitraum sein, für mich aber waren es drei spannende Jahre mit einer tollen Community, mit wunderbaren Followern und teils dikussionsfreudigen Kommentatoren. Eine kleine Abrechnung. Weiterlesen
Gorilla Glass: Hersteller zeigt 2. Generation
Ist es ein besonderes Smartphone-Feature? Eigentlich sollte es nämlich mittlerweile sowieso die Regel sein: Smartphone-Displays mit Gorilla Glass.
Laut des Herstellers Corning kommt die erste Generation bereits in 575 Produktserien von über 30 namhaften Herstellern zum Einsatz. Gorilla Glass wird für besonders stabile und bruchsichere Displays auf mobilen Geräten eingesetzt, da es extrem widerstandsfähig gegen äußerliche Einflüsse ist. Nun hat Corning angekündigt, eine zweite Generation dieser Alkali-Alumosilicat-Scheiben auf der Consumer Electronics Show (kurz CES), einer leitendenen Messe für Unterhaltungselektronik in Las Vegas, in wenigen Tagen vorzustellen.
Diese zweite Generation soll auch auf größeren Flächen wie in Autos oder auf Tablets zum Einsatz kommen. Dazu soll sie noch dünner und stärker sein als ihr Vorgänger.
lulalink jetzt mit eigener Landingpage
Powered by reModding.de: Wer noch nicht ganz weiß, um was es bei diesem Projekt geht, kann gerne mal vorbei schauen. Diese Seite ist auch neben GitHub die momentane Projektwebsite – weil lulalink nur ein Codename für die Entwicklung ist, nicht mehr und nicht weniger.
Ich werde Rapper!
Wie fotografiert man Feuerwerk?
Bald ist Silvester! Und für jeden, der den Abend nicht auf einer wilden Party oder dergleichen verbringt, ist es höchste Zeit, die Kamera auszupacken, das Objektiv zu polieren und eindrucksvolle Fotos des Feuerwerks zu schießen.
Vorweg: Solche Fotos sind einmalig. Meistens bekommt man nicht öfter als ein-zwei Mal im Jahr die Gelegenheit, schöne Feuerwerksfotos zu schießen. Also: Höchste Auflösung einstellen und RAW-Erstellung aktivieren! Damit lässt sich später in Photoshop noch ein wenig mehr aus den Fotos heraus holen.
Für Fotos vom Feuerwerk oder von Silvesterböllern eignet sich ein niedriger ISO-Wert, weil die Helligkeit der wichtigsten Elemente sowieso mehr als stark genug ist. ISO 100 ist optimal. Eine Blende von ungefähr 8 ist passend für die Gegebenheiten. Für den Fokus sollte man selbst einen passenden Wert finden.
Die eindrucksvollsten Effekte erzielt man durch die Belichtung. Mein Canon EOS-Gerät hat hierfür die Option “BULB”: Sobald die Rakete nach oben fliegt oder der Böller zu brennen beginnt, knippst man das Bild – der Finger bleibt aber so lange auf dem Auslöser, bis das Feuer erloschen ist. Stativ verwenden!
Mit diesen kleinen Einstellungen und Tipps lassen sich an Silvester tolle Aufnahmen machen. Viel Spaß!
URL Shorter: Git Repository, Wiki, erste Infos
Jeder, der auf einen Link à la re.reModding.de geklickt hat, hat meinen URL Shorter, ehemals e1z.de, bereits genutzt. Zuletzt fragten mich ein paar Freunde und Follower, ob ich den Code nicht frei lizenzieren will, weil es keine großartigen Alternativen außer den kommerziellen Bit.ly und TinyURL im Internet gäbe. Nunja, sagte ich, wollte erstmal abwarten. Jetzt, ein paar Monate später, ist es dann doch langsam an der Zeit, zu überlegen, was mit dem Codehaufen passieren soll.
Mein Shorter läuft grundsätzlich recht stabil, aber ich finde, der Code ist noch nicht hübsch genug, um ihn als Referenz für mich einfach so zu veröffentlichen. Andererseits ist so ein Shorter aber auch nicht großartig viel Aufwand, würde sich also schnell überarbeiten lassen. Dagegen spricht aber, dass ich nicht zu viel Energie in das Projekt stecken will, weil es schließlich noch wichtigere Dinge gibt.
Also habe ich zwei-drei Repositories auf GitHub eingeichtet, bei denen ich nach und nach überarbeitete Codeschnipsel des Shorters committen werde. Jeder, der den Shorter nutzen möchte, ist herzlich dazu eingeladen, an der Entwicklung irgendwie beizutragen. Bugreporting, konstruktive Kritik und Feedback würden dazu schon völlig ausreichen. Und die ein oder anderen PHP-Programmierer, die sich schon mal ein wenig mit MySQL beschäftigt haben, finden sicher auch ein paar Codeschnipsel, die sie selbst beitragen möchten – ich freue mich über jeden frischen Pull-Request.
Auch für Grafiker ist gesorgt: Unter Priorität “mittel” laufen nebenbei noch Arbeiten an einer kleinen Corporate Identity (“CI”) und einer GUI, die per JSON-API auf die Libraries zurückgreift.
Und zum Schluss noch der interessanteste Teil: Die Lizenz. Das ganze Projekt läuft unter der LGPL, jeder Autor wird explizit vermerkt.

Übrigens: “URL Shorter” hört sich recht allgemein an, nicht großartig besonders. Aus diesem Grund hat sich einer dieser Follower einen Codenamen für die Entwicklung ausgedacht: lulalink. Ob der Shorter den Namen behalten wird oder nicht, wird sich zeigen.









