Google Translate hat jetzt Lateinunterricht

Während meiner Latein-Zeit in der Schule habe ich es immer vermisst: Den Lateinzweig in Google Translate. Doch das ändert sich jetzt, genervte Lateinschüler atmen auf: Der Übersetzungsdienst von Google kann neuerdings Latein sprechen.

Diese Nachricht hat Google vor wenigen Stunden im offiziellen Blog bekannt gegeben. Für mich als Ex-Lateinbüffler (naja wirklich gebüffelt hab ich eigentlich nur zum Schluss) war der Blogeintrag kein wahnsinniges Hindernis, im Gegensatz aber anscheinend für Translate: Dort sieht die Übersetzung des Textes nämlich sehr… wie soll ich sagen… eigensinnig aus ;-)

Nichtsdestotrotz, das Latein wird noch breit als Alpha markiert. Hoffentlich wird es bald fertig gestellt, es wäre ab und zu schon ganz praktisch. Hier passend ist auch ein klein Wenig Eigenwerbung, nämlich für meinen Deutsch – Bayerisch Übersetzer (welcher auch noch nicht ganz das Beta-Stadium verlassen hat): bayerisch.remodding.de

Jetzt kommt Google Instant!

Amerikanischen Nutzern steht es bereits zur Verfügung, Deutsche Nutzer müssen dafür auf der Google-Startseite angemeldet sein: Google Instant.

Bei Google Instant handelt es sich um eine dynamisch und flexibel generierte Suchergebnisseite, die sofort ab dem Zeitpunkt generiert wird, wo der Nutzer den ersten Buchstaben beziehungsweise das erste Zeichen in die Textbox eingibt. So kann laut Google pro Suche zwei bis fünf Sekunden Zeit gespart werden.

Hört sich alles ganz gut an, auch ich habe es bereits getestet. Doch leider viel mir auf, dass diese Suche durch die ständige Verbindung ins Internet sehr viel Traffic verursacht, was sich bei einer sehr langsamen Internetverbindung schnell kontraproduktiv auswirken könnte. Ebenso ist die “Safe-Search”-Funktion noch nicht vollständig implementiert wie es scheint. Heise meldet, dass bei der Suche nach “lesbisch” eine weiße Ergebnisseite erscheint, jedoch bei der Suche nach “schwul” der Nutzer nicht nicht vor den Ergebnissen “geschützt” wird.

Wer bei der Standardmethode bleiben möchte, kann das in seinem Google-Account konfigurieren.

Debian: Numpad funktioniert nicht mehr

Viele Debian-User haben das Problem, dass irgendwann mitten im Betrieb das Numpad ausfällt. Es wird zwar durch die Status-LED als “aktiv” angezeigt, aber sie reagiert nicht mehr, egal wie stark man darauf zum hämmert.

Irgendein Dienst oder irgendeine mir noch unbekannte Tastenkombination verstellt die Tastatureinstellungen in GNOME. Über das Konfigurationsprogramm System » Einstellungen » Tastatur muss einfach im Tab “Maustasten” die Checkbox “Mauszeiger per Tastatur steuern” deaktiviert werden. Und schon funktioniert das Numpad wieder einwandfrei.

Bleibt nur noch eine Frage: Bug oder Feature?

PS: Das Problem tritt auch bei vielen Debian-Derivaten auf, wie zum Beispiel bei Ubuntu.