Stadt München: Weniger Problemfälle seit Linux-Umstellung

Seit Beginn der Umstellung von ca. 15 000 Verwaltungsarbeitsplätzen der Stadt München von Windows auf Linux würden weniger Problemfälle als unter Zeiten von Windows NT auftreten, so ein Schreiben von OB Christian Ude, das in der städtischen Publikation Rathaus Umschau (Ausgabe vom 19. März) nachzulesen ist:

“Nach Auskunft einzelner Administratoren ist es aber bereits jetzt so, dass bei Limux Arbeitsplätzen weniger Störungen pro Monat gemeldet werden, als früher unter dem seit Jahren betriebenen Windows NT.”

Trotz Steigerung von 1 500 auf 9 500 Arbeitsplätze sei außerdem die Zahl der Störungen von 70 auf 46 pro Monat gesenkt worden. Durch den Wegfall von Lizenzkosten konnten außerdem bereits etwa 4 Millionen Euro eingespart werden.

“LiMux – Die IT-Evolution”, so lautet der Titel eines Projekts der Stadtverwaltung München, durch welches kommerzielle Software auf Verwaltungsrechnern größtenteils durch freie Software ersetzt werden soll. Im Zuge dessen erschien auch die gleichnamige Distribution, die auf Ubuntu 10.04 LTS basiert und OpenOffice, Thunderbird und Firefox mitliefert.

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Quelle: Golem.de