Google bald standardmäßig per SSL für eingeloggte User

Wie heise heute berichtete plant Google, bald standardmäßig alle Suchanfragen von eingeloggten Usern über eine sichere SSL-Verbindung abzuwickeln. Bisher ging das nur manuell über die URL encrypted.google.com. Bald wird das auch ohne Rückfrage an den Nutzer zum Default, was aus Anwendersicht sicherlich eine große Bereicherung darstellt.

Vor kurzem erst habe ich über sichere SSL-Verbindungen bei Social Networks gebloggt. Facebook lässt seit wenigen Tagen nur noch Apps zu, die auch über reine SSL-Verbindungen funktionieren – früher musste man HTTPs erst per Hand deaktivieren, um inkompatible Apps nutzen zu können. Gut, dass nun immer mehr Dienstleistungsanbieter mit eigenen Zertifikaten nachziehen und so das Surfen sicherer machen – nicht nur in öffentlichen Netzwerken wie im Café nebenan.

Facebook’s neues Profildesign: “Timeline”

Gerade hat Mark Zuckerberg das neue Profildesign von Facebook vorgestelt: “Timeline”

Und unter Video.Golem.de kann man sich die Präsentation auch anschauen. Timeline soll nach dem ersten Eindruck nach eine Art Lebenslauf der Facebook-Nutzer sein. Grafisch hochwertig (sogar mir gefällt diesmal die Designanpassung mit großer Headergrafik), übersichtlich und strukturiert. Damit schreibt das beliebteste Social Network für jeden Nutzer eine Art CV und grenzt sich weiter von Google+ ab.

Twitter jetzt mit eigenem Bilderdienst

Bei vielen Nutzern erscheint seit kurzer Zeit die Meldung “Teile ein Bild auf Twitter”! Und richtig gelesen, nun können Bilder direkt über das Web-Interface von Twitter hochgeladen und geteilt werden. Fotos dürfen maximal 3 MB groß sein und werden laut Twitter verkleinert, damit sie rechts in die Leiste passen. Der komplette Dienst ist “powered by Photobucket” – Photobucket ist also der Hoster für die Bilder, die von nun an auf Twitter geteilt werden können. Aus Gründen der Privatsphäre werden nach dem Hochladen automatisch auch alle Exif-Informationen entfernt, sonst würde möglicherweise Aufnahmezeit und ggf. -Ort, sowie Kameradaten und evtl. der Name des Fotografen auslesbar sein. Wie Twitter auch auf der offiziellen Supportseite zu diesem Thema schreibt, soll es auch zukünftig möglich sein, ganze Galerien anzeigen zu können. Ebenso wird es eine Erweiterung für die API geben, aber erst, wenn jeder Nutzer Zugriff auf die Uploadfunktion via Web-Interface bekommen hat.

Facebook und Twitter automatisch per SSL

Spätestens heute sollte man sich nicht nur als Administrator über die Sicherheit bei der Kommunikation ins Internet Gedanken machen, sondern auch als Ottonormaluser. Ein wichtiger Punkt, den jeder sofort umsetzen kann, ist Facebook und Twitter über eine verschlüsselte Verbindung zu nutzen.

Sicher auf Facebook surfen: Auf dieser Seite den Haken neben “Sicheres Durchstöbern” aktivieren. Dies führt aber leider einen Nachteil mit sich, und zwar lassen sich manche Apps nicht mehr verwenden, ohne die sichere Verbindung zu deaktivieren. Leider muss die Einstellung danach aber wieder manuell gesetzt werden.

Account-Sicherheit auf Twitter: Der bekannte Microblogging-Dienst bietet auch eine Checkbox, und zwar auf dieser Seite, ganz unten (“Nutze immer HTTPS”).

Webserver-Benchmark?

Meine Zugangsdaten in einem unseriösen Forum zu posten hätte sicher ein ähnliches Ergebnis erzielt. Auch einen Benchmark-Script von Apache selbst zu verwenden wäre eine Idee gewesen. Aber nein, das war mir zu unnatürlich. Was ich brauchte ist ein nicht-simuliertes Live-Benchmark vom Webserver – praktisch echte Nutzer, die meine Kiste auslasten. Und nicht so, wie es jeden Samstag Abend der Fall ist, nein, mehr. Viel mehr. Doch wie mach ich das, war die Frage. Und dann hatte ich eine Idee…

Es ist Schuljahresende, viele Schüler in Bayern haben nun Sommerferien oder sind komplett mit ihrer Schulzeit fertig. Eine schlechte Zeit also, Besucher auf den Server zu bringen, mag man meinen. Aber gerade jene, die ihre Schulkarriere abgeschlossen haben, habe ich angeboten, ihre Privatfotos von den Abschlussfeiern & Co. auf meinem Server zu hosten und für die Freunde zugänglich zu machen. Das Ergebnis: Seht selbst…

URL Shorter v2

e1z.de habe ich ja bekanntlich schon vor einigen Monaten in Rente geschickt, auch die Domain habe ich gekündigt. Aber von nun an gibt es einen neuen und besseren Shorter – nennen wir ihn liebevoll URL Shorter v2 – der einiges mehr kann. Bleibt nur die Frage: Wieso der rasche Meinungswechsel?

Nunja, es gab in der Vergangenheit schon einige fremde Kurz-URL-Dienste, die nach einer Zeit gesperrt wurden, weil nicht nur auf legale Inhalte verlinkt wurde, sondern dummerweise auch auf illegale bzw. fragwürdige Inhalte. Das ist meistens nicht immer zum Wohl des Nutzers, gerade weil man nicht erkennen kann, wohin man denn nun letztendlich wirklich weitergeleitet wird. Die Folge sind reihenweise nutzlose URL Shorter mit schlechtem Ruf bei den ganzen Social Networks etc. Also stellt sich für mich die Frage, was ich tun kann, damit ich langfristig sicher gehen kann, dass meine Links, die ich über andere Dienste kürzen lasse, bestehen bleiben. Die Antwort ist die selbe wie damals zur Ära von e1z.de: Einen eigenen Shorter programmieren. Weiterlesen