Webserver-Benchmark?

Meine Zugangsdaten in einem unseriösen Forum zu posten hätte sicher ein ähnliches Ergebnis erzielt. Auch einen Benchmark-Script von Apache selbst zu verwenden wäre eine Idee gewesen. Aber nein, das war mir zu unnatürlich. Was ich brauchte ist ein nicht-simuliertes Live-Benchmark vom Webserver – praktisch echte Nutzer, die meine Kiste auslasten. Und nicht so, wie es jeden Samstag Abend der Fall ist, nein, mehr. Viel mehr. Doch wie mach ich das, war die Frage. Und dann hatte ich eine Idee…

Es ist Schuljahresende, viele Schüler in Bayern haben nun Sommerferien oder sind komplett mit ihrer Schulzeit fertig. Eine schlechte Zeit also, Besucher auf den Server zu bringen, mag man meinen. Aber gerade jene, die ihre Schulkarriere abgeschlossen haben, habe ich angeboten, ihre Privatfotos von den Abschlussfeiern & Co. auf meinem Server zu hosten und für die Freunde zugänglich zu machen. Das Ergebnis: Seht selbst…

URL Shorter v2

e1z.de habe ich ja bekanntlich schon vor einigen Monaten in Rente geschickt, auch die Domain habe ich gekündigt. Aber von nun an gibt es einen neuen und besseren Shorter – nennen wir ihn liebevoll URL Shorter v2 – der einiges mehr kann. Bleibt nur die Frage: Wieso der rasche Meinungswechsel?

Nunja, es gab in der Vergangenheit schon einige fremde Kurz-URL-Dienste, die nach einer Zeit gesperrt wurden, weil nicht nur auf legale Inhalte verlinkt wurde, sondern dummerweise auch auf illegale bzw. fragwürdige Inhalte. Das ist meistens nicht immer zum Wohl des Nutzers, gerade weil man nicht erkennen kann, wohin man denn nun letztendlich wirklich weitergeleitet wird. Die Folge sind reihenweise nutzlose URL Shorter mit schlechtem Ruf bei den ganzen Social Networks etc. Also stellt sich für mich die Frage, was ich tun kann, damit ich langfristig sicher gehen kann, dass meine Links, die ich über andere Dienste kürzen lasse, bestehen bleiben. Die Antwort ist die selbe wie damals zur Ära von e1z.de: Einen eigenen Shorter programmieren. Weiterlesen

Aktuelles zum Deutsch Bayerisch Übersetzer

Manche kennen ihn womöglich schon, andere werden ihn hoffentlich nach diesem Post einmal ausprobieren: Meinen Deutsch Bayerisch Übersetzer. Wie ich über Twitter und Facebook in den letzten Wochen bereits öfters angekündigt habe, steht bald eine neue Version an, die auch schon in den Startlöchern steht. Ich habe nämlich für Version 2 einige Neuerungen eingeplant – und bis ich endlich dazu komme, das Teil zu Releasen, hier schon einmal als Zeitvertreib die wichtigsten Neuerungen vorweg:

jQuery-Frontend. Ja, richtig gelesen. Der neue Übersetzer besitzt ein hübsches Frontend mit viel Klickibunti und Animationen. Er soll sich ja schließlich von seiner Schokoladenseite zeigen und muss nicht von Anfang bis Ende überlebenswichtig für den Nutzer sein, so wie andere Projekte von mir ;-) Weiterlesen

Freie Schriftarten via Google Web Fonts

Bei “Google Web Fonts” gibt es eine Vielfalt an freien und hochwertigen Schriftarten für Grafiker, Entwickler und Webmaster. Das Ziel der vor kurzer Zeit völlig überarbeiteten Fontübersicht ist die Verbreitung von populären Schriftarten, damit sie jeder ohne Blick aufs Budget verwenden kann. Und mit den neuen Funktionen in HTML5 und CSS3 lassen sich diese dann auch leicht in den Quellcode einbinden.

Nach dem Auswählen der gewünschten Fonts kann man sich entweder einen Google-Link generieren lassen, der auf der eigenen Website als Stylesheet eingebunden wird, oder den Font downloaden und die Konfiguration quasi manuell ins CSS schreiben. Weiterlesen

Cosmic Panda: YouTube testet neues Design

Unter dem Codenamen “Cosmic Panda” testet YouTube in neues Design mit ein paar interessanten neuen Funktionen. Die Nutzer können jetzt schon unter youtube.com/cosmicpanda ausprobieren, wie YouTube in Zukunft aussehen könnte. Für Chrome gibt es auch ein paar Extrafeatures, die das Ansehen von Videos, während man durch die Videoplattform surft, ermöglichen soll.

Legalität beim Streaming von Filmen über das Internet

Eine Frage brennt viele Internetnutzer seit Jahren unter den Fingernägeln: Ist das Streamen von Filmen über das Internet legal?

Grund der Gesetzesunklarheit nach meiner persönlichen Auffassung: Beim Streamen werden die Daten nicht bewusst heruntergeladen und als Datei auf der Festplatte abgelegt, sondern – wie es zumindest meistens der Fall ist – im RAM des Nutzers abgelegt und nach Beendigung des Streamingvorgangs wieder entfernt. Aufgrund der Schließung einer bekannten Streamingplattform in jüngster Zeit ist diese Diskussion nun wieder aktuell geworden und wir können nur auf Klarheit im Gesetz hoffen.

Christian Solmecke, Rechtsanwalt, ist der Auffassung, dass dies “keine illegale Kopie ist” (Quelle). Dabei erwähnt er während seiner Aussage § 44a UrhG (“Vorübergehende Vervielfältigungshandlungen”), was seine Meinung unterstützt.

Zu guter Letzt stellt sich mir nun die Frage: Würde die Attraktivität am Streaming von urheberrechtlich geschütztem Material über das Internet zurück gehen, wenn Urheber den Nutzern weiter entgegenkommen würden, beispielsweise durch günstigere DVDs oder preiswerten Film-Flatrates?

Vorübergehende VWervielfältigungshandlungen

simfy vs. Apple: Beschwerde beim Bundeskartellamt

Wie stadt-bremerhaven.de heute berichtet, hat simfy Beschwerde gegen Apple beim Bundeskartellamt eingereicht. simfy ist ein Onlinedienst, über welchen Nutzer kostenlos Musik über das Internet hören können. Ich bin auch hin und wieder Nutzer davon, um länger in Alben reinhören zu können, bevor ich sie bei Musicload kaufe. Eine bezahlte Premiumversion von simfy schaltet zusätzliche Funktionen frei, unter anderem auch eine App für Smartphones. Diese solle neben Android nun auch für Apple-Produkte erscheinen, unter anderem für das iPad. Nach Angaben von simfy warte das Unternehmen nun schon seit über drei Monaten auf Freigabe für die iPad-App – ein Anzeichen dafür, dass Apple “dermaßen marktregulierend” agiert, so Gerrit Schumann, Vorstandsvorsitzender der simfy AG, in einer offiziellen Pressemitteilung.

Protolol: Schonmal was vom HTCPCP gehört?

Am 3. Juni schrieb @azaaza “The great thing about TCP jokes is that you always get them.” (Quelle) und trat damit eine regelrechte Protolol-Welle los.

Beim vermeintlichen Schreibfehler handelt es sich jedoch keinesfalls um unbeabsichtigt vertauschte Buchstaben, sondern um ein Wortspiel aus Protokoll und dem Netzjargon lol. Nunja, seit oben genanntem Tweet scheint ein regelrechter Hype auf Twitter statt zu finden, in welchem jeder, der seine Freude daran findet, teilnehmen kann. Und zwar postet man einfach den ersten Witz, dem einem zum Thema Netzwerkprotokolle einfällt, gefolgt vom Hastag #protolol. Ob diese Witze nun ein zu hohes Nerdlevel besitzen, oder doch auf einer für mich unberechenbaren Niveauebene sind, bin ich mir immer noch nicht so ganz sicher. Aber auf jeden Fall ist die Liste ausgewählter Protolol-Tweets ein Blick wert!

Einer der ersten Protolol-Scherze war übrigens das HTCPCP-Protokoll, notiert in RFC 2324, und erläutert in der Langform “Hyper Text Coffee Pot Control Protocol”.