Thunderbird: User-Agent von Mailclients anzeigen

Ich finde es ganz interessant zu sehen, welchen Mailclient mein Gesprächspartner benutzt – beispielsweise um einen Mutt-User nicht mit überlangen HTML-Mails zu plagen. Die meisten MUAs (Mail User Agents) senden, analog zu Webbrowsern, einen eindeutigen User-Agent mit. Um diesen anzuzeigen, muss in der Konfiguration von Thunderbird (about:config, aufrufbar in den “Einstellungen” unter “Erweitert”, Tab “Allgemein”, “Konfiguration bearbeiten…”) der Wert “mailnews.headers.showUserAgent” durch einen Doppelklick auf “true” gesetzt werden. Spätestens nach einem Neustart von Thunderbird sieht das dann in etwa so aus:

VLC-Player 2.0 ist fertig

Es gibt einfach keine bessere, plattformunabhängige Abspielsoftware als den VideoLAN media player. Seit gestern Abend ist dieser nun nach kurzer RC-Phase in Version 2.0 erschienen.

Hier geht es zum Download!

 

Die wichtigsten Upgrades in aller Kürze

  • Bessere Unterstützung von Mehrkern-CPUs und GPU
  • Mehr unterstützte Dateiformate und Codecs
  • Neue Rendering-Pipeline für Videowiedergabe und Filter
  • Experimenteller BluRay-Support
  • Überarbeitete (Web)oberfläche

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Virtueller KVM-Switch mit Synergy

Geeks aufgepasst: Stehen bei Euch auch mehrere Rechner unter dem Schreibtisch, Note- und Netbooks auf dem Schreibtisch und teilen sich die letzten gefühlt zehn Quadratzentimeter mehrere Tastaturen und Mäuse für jede einzelne Kiste? Redundanz ist super, aber in diesem Fall ein platzmäßiges Chaos! Ein KVM-Switch muss ins Haus. Gefällt Euch nicht, habt Ihr schon oder geht hardwaretechnisch in Eurem Fall nicht? Dann checkt doch mal den virtuellen Tastatur- und Maus-Switch Synergy.

Synergy ist eine freie Software, die es Euch ermöglicht, mit einer Tastatur und einer Maus mehrere PCs anzusprechen. Dabei muss nicht noch extra ein Switch dazwischengesteckt werden – denn Synergy läuft als Server auf dem Gerät, an dem die Lieblingstastatur und -maus angesteckt wurde, und als Client auf beliebigen weiteren Kisten. Dabei ist es egal, ob Windows, Linux oder Mac – Synergy läuft fast überall und auch auf mehr als zwei Geräten.

Im Server wird konfiguriert, wo die einzelnen Displays stehen. Im Client muss dann nur noch die Adresse des Servers im Netzwerk angegeben werden, und schon geht es los.

Modernes Web-Development mit Ruby on Rails

Seit mittlerweile sechs Jahren interessiere ich mich nun schon für Webentwicklung, angefangen hat alles bei PHP: Ich hatte mich damals mit Onlinetutorials und Literatur eingedeckt und konnte nach wenigen Stunden meine ersten Echos auf der Subdomain eines bekannten Freehosters bewundern. Mein erstes kleines Projekt war eine – zugegeben recht primitive – Linkliste für diesen Hoster. Leute konnten sich anmelden, erhielten einen persönlichen Link, setzten diesen Link auf ihre Website und Besucher konnten mithilfe dessen auf meiner Linkliste diese Websites bewerten. Je besser das Feedback, desto schneller stieg die Platzierung in der Topliste.

Nun, 2012, ist Zeit für Neues. Oft schwirren mir viele krasse Ideen im Kopf herum, was man denn noch programmieren könnte (vielleicht auch sollte), aber leider enden alle Ideen oft beim Konzept – denn alleine sind sie meistens nicht zu stemmen. Aus diesem Grund muss etwas Neues her, etwas, das auch kleinen Teams ermöglicht, in kurzer Zeit umfangreiche und nachhaltige Projekte zu starten. Etwas wie Ruby on Rails. Weiterlesen

URL Shorter: Git Repository, Wiki, erste Infos

Jeder, der auf einen Link à la re.reModding.de geklickt hat, hat meinen URL Shorter, ehemals e1z.de, bereits genutzt. Zuletzt fragten mich ein paar Freunde und Follower, ob ich den Code nicht frei lizenzieren will, weil es keine großartigen Alternativen außer den kommerziellen Bit.ly und TinyURL im Internet gäbe. Nunja, sagte ich, wollte erstmal abwarten. Jetzt, ein paar Monate später, ist es dann doch langsam an der Zeit, zu überlegen, was mit dem Codehaufen passieren soll.

Mein Shorter läuft grundsätzlich recht stabil, aber ich finde, der Code ist noch nicht hübsch genug, um ihn als Referenz für mich einfach so zu veröffentlichen. Andererseits ist so ein Shorter aber auch nicht großartig viel Aufwand, würde sich also schnell überarbeiten lassen. Dagegen spricht aber, dass ich nicht zu viel Energie in das Projekt stecken will, weil es schließlich noch wichtigere Dinge gibt.

Also habe ich zwei-drei Repositories auf GitHub eingeichtet, bei denen ich nach und nach überarbeitete Codeschnipsel des Shorters committen werde. Jeder, der den Shorter nutzen möchte, ist herzlich dazu eingeladen, an der Entwicklung irgendwie beizutragen. Bugreporting, konstruktive Kritik und Feedback würden dazu schon völlig ausreichen. Und die ein oder anderen PHP-Programmierer, die sich schon mal ein wenig mit MySQL beschäftigt haben, finden sicher auch ein paar Codeschnipsel, die sie selbst beitragen möchten – ich freue mich über jeden frischen Pull-Request.

Auch für Grafiker ist gesorgt: Unter Priorität “mittel” laufen nebenbei noch Arbeiten an einer kleinen Corporate Identity (“CI”) und einer GUI, die per JSON-API auf die Libraries zurückgreift.

Und zum Schluss noch der interessanteste Teil: Die Lizenz. Das ganze Projekt läuft unter der LGPL, jeder Autor wird explizit vermerkt.

Übrigens: “URL Shorter” hört sich recht allgemein an, nicht großartig besonders. Aus diesem Grund hat sich einer dieser Follower einen Codenamen für die Entwicklung ausgedacht: lulalink. Ob der Shorter den Namen behalten wird oder nicht, wird sich zeigen.

“kurz & gut” – O’Reillys Taschenbibliothek

Only 4 Geeks: Du suchst nach genau diesem einen kleinen Vim-Befehl, findest ihn aber um alles in der Welt nicht auf der Manpage. Du suchst nach einem ganz besonderen RegEx-Platzhalter in grep, aber kommst einfach nicht zum Ziel. Du suchst nach einem speziellen MySQL-Query, aber sogar das Handbuch legt Dir Steine in den Weg.

Jeder Entwickler und Administrator kennt diese Probleme. Man sucht irgendetwas kleines, wichtiges, notwendiges, findet es aber einfach nicht. Lange Dokumentationen, Manpages und Quelltexte studieren ist oft zu aufwändig, denn dafür gibt es die “Taschenbibliothek” aus dem Hause O’Reilly.

Unter dem Motto “kurz & gut” finden sich in der Serie eine Menge kleine Büchlein, jedes Einzelne mit einer geballten Ladung Schnellinfos über Paket X oder Befehl Y. Der Preis pro Buch beläuft sich im Schnitt auf unter 10 € – das Format ist DIN A “Schreibtischkompatibel” ;-)

Eine Gute Sache, um schnell nachzublättern – grenzt fast an Schummeln! Die Spicker zu Git und Vim liegen übrigens bei mir immer in Reichweite…

ketoserver steckt in der Neustrukturierung

Wer den Feed des ketoserver-Blogs verfolgt, hat bereits mitbekommen, dass in diesem Projekt wieder Großes im Gange ist.

Die Entwicklung verlief bisher eher gemächlich – von allem ein Bisschen was, aber keine Funktion wurde ganz fertig. Nicht aber wegen der eigenen Motivation – die ist nach wie vor vorhanden! – sondern aufgrund eines grundlegenden Konzeptproblems: Die einzelnen Bereiche wurden bei einem Projekt diesen Ausmaßes zu wenig stark getrennt. Nun wurde wieder Freizeit geopfert, um dieses Konzept mit Hilfe eines Ist-/Soll-Vergleichs zu überarbeiten. Grundgedanke ist, das Projekt komplett von vorne weg neu zu schreiben, ohne aber unnötige Ressourcen zu opfern. Der Funktionsumfang wird nur minimal erweitert, unter der Haube passiert aber dafür umso mehr: Eine völlig neue Codingstruktur. Mit dem Ziel, ketoserver besser auf die wirklich relevanten Teilbereiche aufzuspalten. Weiterlesen

gamescom 2011: Guild Wars 2

Ebenso auf der gamescom war dieses Jahr zu sehen: Guild Wars 2.

Selber Stand wie letztes Jahr, nur Aion musste 2011 einem neuen MMORPG weichen. Leider ist mir der Name entfallen, es hat mir sowieso wenig Spaß gemacht. Dafür war auf der anderen Standhälfte Guild Wars 2 zu spielen – man musste mich nicht lange fragen, ob ich mitmachen wollen würde… Weiterlesen