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Eine persönliche Sicherheitswarnung
Geschrieben am 12. Juni 2010 von Johannes Eiglsperger in Allgemein, Internet, Linux, Sicherheit, Slideshow, Technik, Windows (0 Kommentare)
Meine persönlichen Empfehlungen für Leute, die sich zwischen der Vielfalt der Distributionen unter Linux nicht entscheiden können:
Natürlich ist jedem selbst überlassen, was er verwenden möchte. Ich habe mit all den oben genannten Distributionen über einen längeren Zeitraum gearbeitet und bin zu diesem Entschluss gekommen. Weitere Informationen zu allen gängigen Distributionen gibt es auf Linux-Deutschland.de! Das Internet gewinnt stetig an Zuwachs. Über wenige Jahre hinweg pubertierte sich das World Wide Web vom Nerdstatus zum offenen Medium für internationale Datenverarbeitung. Innovationen sind zurück gegangen, weil es „neue“ Ideen schon mehrere Male gibt bzw. gegeben hat und in den meisten Fällen nie zum Ruhm führten. Ohne die richtigen Mittel ist es heute nahezu unmöglich, aus einem kleinen Projekt einen großen Dauerbrenner zu formen. Ausnahmen wie Twitter & Co. zeigen, dass es trotzdem geht – jedoch vermittelt die Diskussion, ob es sich um einen einmaligen Hype handelt, eine düstere Zukunft für diese hervorragende Geschäftsidee.
Was bedeutet “Haftung” als Server-Betreiber?
Geschrieben am 29. Januar 2010 von Johannes Eiglsperger in Internet, Linux, Sicherheit, Technik, Windows (2 Kommentare)
Vielen Server-Betreibern (egal ob Rootserver oder vServer, egal ob Linux oder Windows) ist die eigene Haftung nicht ganz Klar. Zum Teil wird der Server als “Spielzeug” und “zum Lernen” angesehen. In Iceweasel (äquivalent zu Firefox) kann man kinderleicht seinen User-Agent ändern. Dieser User-Agent wird automatisch vom Browser übertragen und enthält Infos darüber welchen Browser man verwendet und auf welcher Software das Betriebssystem basiert. Im Moment lautet dieser bei dir: Er wird gebraucht, damit die Website erfährt, welcher Browser verwendet wird. Damit können Internetseiten interaktiv auf die Besonderheiten eines jeden Browser reagieren und bestimmte Features, die vielleicht im Ein oder Anderen Browser nicht funktionieren, umschreiben oder deaktivieren. So änderst du ihn in Firefox (bitte nur Testweise, sonst könnten Anzeigefehler bei bestimmten Websites das Ergebnis sein): Wenn irgendwann der Festplattenspeicher auf Servern zuneige geht und knapp wird, empfehlen sich folgende Schritte: Alte Backups löschenBackups, die seit Jahren unberührt blieben, braucht man oft nicht mehr. Wenn es zum Beispiel in einem Monat mehrere gab, reicht es oft, wenn man alle außer eines löscht. Backups komprimierenWenn sich in den Backup-Archiven viele einzelne Dateien befinden, hilft es oft, diese mit BZip zu komprimieren. Damit spart man Unmengen an Speicherplatz, oft sogar mehr als man erwartet. MySQL-Tabellen optimieren
Dinge, die ein experimentierfreudiger Linux-Nerd niemals tun sollte …
Geschrieben am 02. Januar 2010 von Johannes Eiglsperger in Allgemein, Internet, Linux, Sicherheit, Technik (2 Kommentare)
Epic Fail
Was meinem Kumpel und mir bisher seitdem wir Linux nutzen saudoofes aus Leichtsinn passiert ist. … bei AHCI-Systemen ACPI im Kernel deaktivieren … /dev/null und /dev/tty löschen … libc.so.6 in libc.so.5 umbennen … /etc/passwd- löschen und /etc/passwd mit Nullen überschreiben … die Loginshell von root auf /bin/false setzen … in Gentoo Python unmergen … während einer USB-KVM-Session USB im BIOS deaktivieren … in ipTables die Policies auf DROP stellen, bevor weitere Regeln eingeführt wurden (während man auf SSH angewiesen ist) … XVNC auf einem Rootserver mit geöffnetem Root-Terminal ausführen … rm -Rf /* in der Zwischenablage belassen und versehentlich auf das Mausrad klicken to be continued… In Windows nutzen viele User oft Acronis TrueImage zum Clonen von Festplatten, zum Beispiel wenn man eine kaputte Platte gegen eine neue austauschen will. Für Linux-User gibt es ein kostenloses Bordmittel, mit dem es auch wunderbar funktioniert: Das gute alte “dd”! In meinem Test brauchte eine 500 Gb große S-ATA-Platte knapp drei Stunden, um den exakt gleichen Inhalt auf eine zweite Platte zu bringen. Hier erkläre ich wie das funktioniert: Ich hatte auf meinem Notebook (welches noch unter Ubuntu läuft) das Problem, dass Mumble nur in einer 1.1.x-Version in den Repositorys vorhanden war. Nun habe ich im Ubuntu-Forum eine gute Lösung auf dieses “Problem” gefunden. In der aktuellen Version (9.10 “Karmic Koala”) einfach folgendes PPA in die Sourceliste von apt einfügen: http://ppa.launchpad.net/slicer/ppa/ubuntu deb http://ppa.launchpad.net/slicer/ppa/ubuntu karmic main Nun ein kleines “apt-get update”, die alte Version deinstallieren und die neue Version installieren. Schon hat man Mumble auf 1.2 hochgezogen. Viel Glück!
Bug in udev (Debian Sid)
Geschrieben am 08. Dezember 2009 von Johannes Eiglsperger in Linux (0 Kommentare)
Im Großen und Ganzen ist der Fehler auf normalen Systemen keine Einladung für Hacker und damit auch kein Sicherheitsfehler, er ist einfach bloß ärgerlich und kann die Hardware ausbremsen Tipp für die amd46-Nutzer: Wenn das Update noch nicht angeboten wird, einfach die i386-Version verwenden! Auf meinem Rechner hat sich diese Version auch als funktionstüchtig erwiesen, jedoch sollte man beim nächsten Update wieder die amd64-Version einspielen. Hier können die Pakete für amd64, i386 etc. in Debian Sid (Unstable) gedownloadet werden: http://packages.debian.org/sid/udev
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