EasterEgg in htop

Lustig, heute habe ich ein kleines EasterEgg in der Monitoring-Software “htop” entdeckt. Sobald der Server länger als 100 Tage läuft, wird hinter der Anzahl Tage ein kleines Ausrufezeichen in Klammern angezeigt. Putzig, nicht war? ;-) *kicher*

Durch den Blog von migueljacq.com erklärt sich auch die technische Seite, und zwar befindet sich in UptimeMeter.c eine kleine Abfrage, die bei “days > 100″ den Buffer für den Uptime-String durch eine mit Ausrufezeichen versehene Version überschreibt. Ich bin kurz über das “(!)” erschrocken, aber bei Linux sind einhundert Tage ja keine Seltenheit. Womöglich soll das Ausrufezeichen auf das Glück des Administrator verweisen, dass er Linux nutzt, und keine hier nicht nennenswerte Alternative…

Download: Magic SysRQ-Übersichtsseite für Linux

In den vergangenen Jahren und Monaten paar Minuten habe ich keine Mühen gescheut, um Euch die ultimative Übersichtsseiten der Magic SysRQ-Befehle für Linux aufzulisten.

Ihr könnt Euch die Datei unter folgender Adresse herunter laden: Linux Magic SysRQ (Version 1.0, 61.96 kB)

Was sind Magic SysRQs?

In Linux wird die Tastenkombination ALT + Druck in Verbindung mit einer weiteren Taste verwendet, um dem Kernel im Fehlerfall bestimmte Befehle zu erteilen. Damit kann zum Beispiel der Computer sofort herunter gefahren oder eine bestimmte Debug-Aktion durchgeführt werden.

Debian: Numpad funktioniert nicht mehr

Viele Debian-User haben das Problem, dass irgendwann mitten im Betrieb das Numpad ausfällt. Es wird zwar durch die Status-LED als “aktiv” angezeigt, aber sie reagiert nicht mehr, egal wie stark man darauf zum hämmert.

Irgendein Dienst oder irgendeine mir noch unbekannte Tastenkombination verstellt die Tastatureinstellungen in GNOME. Über das Konfigurationsprogramm System » Einstellungen » Tastatur muss einfach im Tab “Maustasten” die Checkbox “Mauszeiger per Tastatur steuern” deaktiviert werden. Und schon funktioniert das Numpad wieder einwandfrei.

Bleibt nur noch eine Frage: Bug oder Feature?

PS: Das Problem tritt auch bei vielen Debian-Derivaten auf, wie zum Beispiel bei Ubuntu.

Kleiner Einblick in eine simple Gentoo-Installation

Gentoo” ist ein unglaublich vielseitiges und skalierbares Profi-Linux. Es gibt keinen Installer, kein Setup, kein gar nichts. Die einzige Grundlage ist eine kleine Live-CD, mit dessen Tools das Gentoo zusammen gebaut wird. Heute zeige ich Euch grob, wie die Installation von Gentoo Linux abläuft. Folgendes ist kein Tutorial, sondern nur ein grober Überblick. Auf Basis der offiziellen Installation Docs, gehe ich wie folgt vor: Weiterlesen

Linux Distributions-Empfehlungen

Meine persönlichen Empfehlungen für Leute, die sich zwischen der Vielfalt der Distributionen unter Linux nicht entscheiden können:

Desktop Notebook Server
Einsteiger Ubuntu 10.04 Ubuntu 9.10
(Netbook Remix)
Debian 5.0
Fortgeschrittener Debian Lenny
openSuSE 11.2
Ubuntu 10.04 Debian 5.0
Profi Debian Unstable Debian Unstable Debian 5.0
Freak Debian Unstable Debian 5.0 Gentoo

Natürlich ist jedem selbst überlassen, was er verwenden möchte. Ich habe mit all den oben genannten Distributionen über einen längeren Zeitraum gearbeitet und bin zu diesem Entschluss gekommen. Weitere Informationen zu allen gängigen Distributionen gibt es auf Linux-Deutschland.de!

Der sichere Aufbewahrungsort für Passwörter und Private Keys

Das Internet gewinnt stetig an Zuwachs. Über wenige Jahre hinweg pubertierte sich das World Wide Web vom Nerdstatus zum offenen Medium für internationale Datenverarbeitung. Innovationen sind zurück gegangen, weil es „neue“ Ideen schon mehrere Male gibt bzw. gegeben hat und in den meisten Fällen nie zum Ruhm führten. Ohne die richtigen Mittel ist es heute nahezu unmöglich, aus einem kleinen Projekt einen großen Dauerbrenner zu formen. Ausnahmen wie Twitter & Co. zeigen, dass es trotzdem geht – jedoch vermittelt die Diskussion, ob es sich um einen einmaligen Hype handelt, eine düstere Zukunft für diese hervorragende Geschäftsidee. Weiterlesen

User-Agent in Iceweasel und Firefox ändern

In Iceweasel (äquivalent zu Firefox) kann man kinderleicht seinen User-Agent ändern. Dieser User-Agent wird automatisch vom Browser übertragen und enthält Infos darüber welchen Browser man verwendet und auf welcher Software das Betriebssystem basiert.

Im Moment lautet dieser bei dir:

Er wird gebraucht, damit die Website erfährt, welcher Browser verwendet wird. Damit können Internetseiten interaktiv auf die Besonderheiten eines jeden Browser reagieren und bestimmte Features, die vielleicht im Ein oder Anderen Browser nicht funktionieren, umschreiben oder deaktivieren.

So änderst du ihn in Firefox (bitte nur Testweise, sonst könnten Anzeigefehler bei bestimmten Websites das Ergebnis sein): Weiterlesen

Speicher sparen auf Servern

Wenn irgendwann der Festplattenspeicher auf Servern zuneige geht und knapp wird, empfehlen sich folgende Schritte:

Alte Backups löschen

Backups, die seit Jahren unberührt blieben, braucht man oft nicht mehr. Wenn es zum Beispiel in einem Monat mehrere gab, reicht es oft, wenn man alle außer eines löscht.

Backups komprimieren

Wenn sich in den Backup-Archiven viele einzelne Dateien befinden, hilft es oft, diese mit BZip zu komprimieren. Damit spart man Unmengen an Speicherplatz, oft sogar mehr als man erwartet. Weiterlesen