Wie fotografiert man Feuerwerk?

Bald ist Silvester! Und für jeden, der den Abend nicht auf einer wilden Party oder dergleichen verbringt, ist es höchste Zeit, die Kamera auszupacken, das Objektiv zu polieren und eindrucksvolle Fotos des Feuerwerks zu schießen.

Vorweg: Solche Fotos sind einmalig. Meistens bekommt man nicht öfter als ein-zwei Mal im Jahr die Gelegenheit, schöne Feuerwerksfotos zu schießen. Also: Höchste Auflösung einstellen und RAW-Erstellung aktivieren! Damit lässt sich später in Photoshop noch ein wenig mehr aus den Fotos heraus holen.

Für Fotos vom Feuerwerk oder von Silvesterböllern eignet sich ein niedriger ISO-Wert, weil die Helligkeit der wichtigsten Elemente sowieso mehr als stark genug ist. ISO 100 ist optimal. Eine Blende von ungefähr 8 ist passend für die Gegebenheiten. Für den Fokus sollte man selbst einen passenden Wert finden.

Die eindrucksvollsten Effekte erzielt man durch die Belichtung. Mein Canon EOS-Gerät hat hierfür die Option “BULB”: Sobald die Rakete nach oben fliegt oder der Böller zu brennen beginnt, knippst man das Bild – der Finger bleibt aber so lange auf dem Auslöser, bis das Feuer erloschen ist. Stativ verwenden!

Mit diesen kleinen Einstellungen und Tipps lassen sich an Silvester tolle Aufnahmen machen. Viel Spaß!

URL Shorter: Git Repository, Wiki, erste Infos

Jeder, der auf einen Link à la re.reModding.de geklickt hat, hat meinen URL Shorter, ehemals e1z.de, bereits genutzt. Zuletzt fragten mich ein paar Freunde und Follower, ob ich den Code nicht frei lizenzieren will, weil es keine großartigen Alternativen außer den kommerziellen Bit.ly und TinyURL im Internet gäbe. Nunja, sagte ich, wollte erstmal abwarten. Jetzt, ein paar Monate später, ist es dann doch langsam an der Zeit, zu überlegen, was mit dem Codehaufen passieren soll.

Mein Shorter läuft grundsätzlich recht stabil, aber ich finde, der Code ist noch nicht hübsch genug, um ihn als Referenz für mich einfach so zu veröffentlichen. Andererseits ist so ein Shorter aber auch nicht großartig viel Aufwand, würde sich also schnell überarbeiten lassen. Dagegen spricht aber, dass ich nicht zu viel Energie in das Projekt stecken will, weil es schließlich noch wichtigere Dinge gibt.

Also habe ich zwei-drei Repositories auf GitHub eingeichtet, bei denen ich nach und nach überarbeitete Codeschnipsel des Shorters committen werde. Jeder, der den Shorter nutzen möchte, ist herzlich dazu eingeladen, an der Entwicklung irgendwie beizutragen. Bugreporting, konstruktive Kritik und Feedback würden dazu schon völlig ausreichen. Und die ein oder anderen PHP-Programmierer, die sich schon mal ein wenig mit MySQL beschäftigt haben, finden sicher auch ein paar Codeschnipsel, die sie selbst beitragen möchten – ich freue mich über jeden frischen Pull-Request.

Auch für Grafiker ist gesorgt: Unter Priorität “mittel” laufen nebenbei noch Arbeiten an einer kleinen Corporate Identity (“CI”) und einer GUI, die per JSON-API auf die Libraries zurückgreift.

Und zum Schluss noch der interessanteste Teil: Die Lizenz. Das ganze Projekt läuft unter der LGPL, jeder Autor wird explizit vermerkt.

Übrigens: “URL Shorter” hört sich recht allgemein an, nicht großartig besonders. Aus diesem Grund hat sich einer dieser Follower einen Codenamen für die Entwicklung ausgedacht: lulalink. Ob der Shorter den Namen behalten wird oder nicht, wird sich zeigen.

Frohe Weihnachten!

… und einen schönen Start in ein erfolgreiches, neues Jahr 2012. Das (und noch viel mehr) wünscht Euch reModding.de!

Was erwartet Dich im kommenden Jahr? Schreib mir über Twitter, Facebook oder über die Kommentarfunktion hier im Blog, was Dich im kommenden Jahr mit hoher wahrscheinlichkeit bevorsteht und begegnen wird. Ich bin gespannt!

Passwörter generieren mit pwgen

Mit dem Linux-Tool pwgen lassen sich schnell viele Passwörter generieren. So muss das colagekühlte Geekgehirn nicht unnötig ausgelastet werden.

Parameterloser Aufruf:

$ pwgen
Tao2cah8 pieRohs9 veec7koH iaGhu8ru uquee2Ot Eeghe8oi eeV5kahy Oa7oaHai
chieQu9y Ieha0ja8 Femohxo7 nuez7ieL Wie5fahP aof8yieL AhWee6Ah ahl0Tuch
Aipooje4 OhVah4lo guzaiSh6 Ni6iegh3 Wei7ka0E ahH2rai1 Jaiqueu9 So7lae8u
ahBohW6o raiVuic5 Tii9ijao uShahCi5 ceegooT5 aecuw8Bo UZae5Eid aK1thaht
beaM8iic ahThau3A puNie7Ah xaiyie0I Iemaofa4 dae5Aek2 Eb6aecah igh5Cahn
hoeNge9e IChaqui5 eeDohgh6 Maiy5rah Ahghov4a Ong8liev pheG0eev doa5Jie2
Eixe1loo Ooniegh8 oocoh3aC Shiozaa4 gaeYae3o ieJe0nei Abahg5vi leaK0gae
oij5oSua Geir2ohf Mu5tie5M oHae5po1 rooB2ku2 aig7eiCh ku6Phoht Josa0Chu
Eo3au7ip cho6Chai johNi4ie Og2leeth uraiZ7oo aeng1Uvo gieJ1shu Queya6wa
iashei0B uiXiefu8 ahwaqu3Z lah2oVah ahsahQu1 aeTeil1O Aiwe2oi1 aid7Ua2e
guKeSee9 Hah5Eef4 voanoe8U ad0ooDoh ohyejo8O jaeNgui0 moophaD6 Kee4thof
Eapi5rai Eih6uboh li1Yeelu OoR9yae9 yaiDohk8 ieVo7boo Jinee9Uu poiZe7Pu
mieYah8E Aeh1chai Daiqu4zi Zaek6nuo ietiph6A eetu1ahJ kie3ooPh Iex3uqu2
Aiph7jai Vaisief3 Eez0zeil ve2Quaj7 Aez9LohB yiex3Nia cieV7voh Eeshoph2
daive0Sh aeXieth4 Gae1ahw8 ooZ8zaeX iVuo4yiy OhM1Ieva ozah8uSu jeeHai9e
ooSiet3k taij0ooM DiNuo7Do ahque2Oh pu2Ho0lu Aitood9K uWahv7yi IVaef9we
aebaeL2m eePh1aiS eip8wieK ooj6uu9A UeK4Thah xeeh5Eke naeNgei3 oophoo5H
Ahn9coul ahyeiP8p Chi2waa5 Uidi1aan ohwahy1A ieSaith7 Iek2wosh ein6ahYo
ook4Tuph ahlu4eeL iek6Apei Yoded8jo geixahY5 Zoo9quae ahTai4oo eM1eecho
aiGu7uP2 Sai1ohvu iQue0Ieb ahD7aipo Iejiem1w Ohs6HaeC ocie5Zio UthahPh1

Als ersten und zweiten Parameter kann man nun zum Beispiel die Länge und Anzahl der Passwörter festlegen:

# Generiert 15 20-stellige Passwörter:
$ pwgen 20 15
bii9xaiFohN8maeChait aigeeboa2Zahphohnohd phaehohpuxohToo5ahv0
aich9ooFoo1poh9Faido iegh6xieju8Fahz2uigh uoN0aebooGhai5co3nuP
Xoong5Heechahx8Muuz6 eequ3daivohYoh0Cunge LohS5zeip8Fahmehae7u
Kieg3aechien3veiHeih ait5iepheh5eeGaesio5 efee1dal2Cee5Zooj6ee
Ooreipem8airaebeu8aj eij3Ier7ChohCah9fohp uo3goojie9Iekoojiemo

Die Passwörter sehen nicht unbedingt sicher aus? Das kann gut sein, denn die Standardoption “ohne Option” generiert eher leicht merkbare als sichere Passwörter. Diese Einstellungen kann man aber einfach durch weitere Parameter beeinflussen.

# Generiert ein 16-stelliges, sicheres (-s) Passwort:
$ pwgen -s 16 1
g4iRMIprYNolcTAB
 
# Generiert ein 16-stelliges, sicheres (-s) Passwort mit mindestens einem Sonderzeichen (-y):
$ pwgen -s -y 16 1
XQG1RLf.X;_IX-n}

Viele weitere Optionen gibt es auf der Manpage!

Tinkerforge: OpenSource-Hardwarebaukasten

Das ostwestfälische Startup Tinkerforge hat einen Baukasten entwickelt, mit welchem jeder schnell einzelne Hardwarekomponenten zusammenstecken und programmieren kann.

Im Prinzip besteht jede Komponente, die das Startup “Bricks” nennt, aus einer quadratischen Platine, einem 32-Bit-Mikrocontroller, einem USB-Port und zwei Status-LEDs. Dazu enthält jede Variation irgendein Sonderfeature, beispielsweise Möglichkeiten zur Ansteuerung von Schrittmotoren oder zur Verarbeitung von Sensordaten. Bis zu acht Bricks können über Anschlüsse zusammengesteckt werden. Weiterlesen

“kurz & gut” – O’Reillys Taschenbibliothek

Only 4 Geeks: Du suchst nach genau diesem einen kleinen Vim-Befehl, findest ihn aber um alles in der Welt nicht auf der Manpage. Du suchst nach einem ganz besonderen RegEx-Platzhalter in grep, aber kommst einfach nicht zum Ziel. Du suchst nach einem speziellen MySQL-Query, aber sogar das Handbuch legt Dir Steine in den Weg.

Jeder Entwickler und Administrator kennt diese Probleme. Man sucht irgendetwas kleines, wichtiges, notwendiges, findet es aber einfach nicht. Lange Dokumentationen, Manpages und Quelltexte studieren ist oft zu aufwändig, denn dafür gibt es die “Taschenbibliothek” aus dem Hause O’Reilly.

Unter dem Motto “kurz & gut” finden sich in der Serie eine Menge kleine Büchlein, jedes Einzelne mit einer geballten Ladung Schnellinfos über Paket X oder Befehl Y. Der Preis pro Buch beläuft sich im Schnitt auf unter 10 € – das Format ist DIN A “Schreibtischkompatibel” ;-)

Eine Gute Sache, um schnell nachzublättern – grenzt fast an Schummeln! Die Spicker zu Git und Vim liegen übrigens bei mir immer in Reichweite…