… denn man gibt einfach keinem 3-jährigen Kind eine Uzi in die Hand, sowas macht man einfach nicht. Und immer wieder bin ich erstaunt darüber, welche nichtsnutzigen DAUs (nein und ich gebe hier keinen Link zu Wikipedia an, denn wer nicht weiß was ein DAU ist, ist womöglich selbst einer) eine Root-Shell in die Hand gedrückt bekommen haben. Ich plane demnächst einen Versuch zu starten. Ich laufe mit Kamera und Mikrofon im Schlepptau durch eine Münchner Fußgängerzone und frage zufällig Leute, ob sie wissen, was denn bitteschön eine Root-Shell ist. Und wenn Du das hier liest, und auch erst bei Google Traffic verursachen musst, um es herauszufinden, dann gib auf. Es hat keinen Sinn.
Ausgangslage: Eine Person in meinem Bekanntenkreis plante sich einen Rootserver zu mieten, ohne jemals mit Linux gearbeitet zu haben. Ja er hat nichtmal einen GNOME-/KDE- oder Fluxbox-Desktop in voller Montur gesehen, nein, er weiß wie er diverse Killerspiele starten kann und das reicht ihm auch. So nett wie ich bin habe ich ihm gleich die Service-Telefonnummer seines neuen ISPs herausgesucht und ihm mehr oder weniger befohlen, dort anzurufen und die 12 Monate Mindestvertragslaufzeit auf 3 Monate zu reduzieren. Dann habe ich ihn aufgefordert, PuTTy zu saugen, seine IP, die Zeichenfolge “root” und sein 4-stelliges Passwort einzugeben und den Befehl “shutdown -h now” auszuführen.
Viele Leute fragen sich nun, wieso ich ihn nicht zu 20 Tutorials weitergeleitet habe. Doch hey … der Grund liegt eindeutig auf der Hand!

Lol… ich hoffe nur, dass nicht ICH diese Person bin… =D
*räusper*
Ne, dich mein ich nicht ;-)